Ausbildungsangebot

Assistenzhunde für Menschen mit Bewegungseinschränkungen

Assistenzhunde für Menschen mit Bewegungseinschränkungen, oder kurz Behindertenbegleithunde, helfen einem Menschen, der in seiner Mobilität eingeschränkt ist und auf einen Rollstuhl, Krücken oder Prothesen angewiesen ist. Sie helfen bei der Bewältigung der alltäglichen Aufgaben, indem sie für ihren Menschen gezielt bestimmte Tätigkeiten erlernen, wie z.B. betätigen  des Lichtschalters, öffnen und schließen von Türen, aufheben von Gegenständen, Hilfe beim an- und  ausziehen. Außerdem kann man trainieren, dass die (entsprechend großen) Hunde ein spezielles Geschirr tragen, an dem sich der Mensch abstützen kann, um Halt zu finden. Somit helfen diese Assistenzhunde ihrem Partner zu einem unabhängigeren und selbstständigeren Leben. 

Die Ausbildung der Hunde erfolgt durch den Assistenzhundnehmer selbst und dauert 12-24 Monate, je nach den zu erlernenden Aufgaben.
Assistenzhunde für LPF sind zumeist größere Hunde, ab einer Größe von 50 cm. Assistenzhunde für LPF sind vorwiegend Labrador Retriever, Golden Retriever, Australian Sherperds, Schäferhunde, Collies oder Großpudel, sowie Mischlinge.

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Assistenzhunde für Menschen mit psychischen und psychiatrischen Erkrankungen

Durch speziell erlernte Aufgaben unterstützt der Assistenzhund seinen  Menschen im Alltag und ermöglicht ihm so ein Leben mit mehr Sicherheit und Unabhängigkeit. PTBS-Assistenzhunde helfen einem Menschen mit einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung und/oder dissoziativen Störung. Sie wecken ihren Menschen bei Alpträumen auf und machen das Licht an, unterbrechen Flashbacks und Dissoziationen, führen bei Panikattacken an einen ruhigen Ort, schaffen Distanz, bellen auf Kommando, durchsuchen Räume auf Einbrecher, passen auf, dass sich beim Öffnen einer Tür niemand von hinten unbemerkt nähert, gehen in dunklen Räumen voraus und beruhigen.
Die Ausbildung erfolgt durch den Assistenzhundenehmer selbst und dauert zwischen 12 und 24 Monaten, je nach den zu erlernenden Aufgaben und dem Lerntempo von Mensch und Hund.
PTBS-Assistenhunde können sowohl kleine Hunde, als auch große Hunde sein, die den unterschiedlichsten Rassen angehören.

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Diabetikerwarnhunde

Diabetikerwarnhunde warnen einen Typ1 Diabetiker rechtzeitig vor einer drohenden Unterzuckerung und Überzuckerung. Besonders für die Typ 1 Diabetiker,  die ihre Unterzuckerung häufig nicht oder zu spät spüren, können diese Hunde lebensrettend sein. Während einer Hypoglykämie finden chemische Prozesse im Körper eines Diabetikers statt, die der Hund im Atem und Schweiß riechen kann. Sie geben dem Diabetiker Sicherheit und können täglich Leben retten. 
Die Ausbildung erfolgt durch den Assistenzhundenehmer selbst und dauert zwischen 12 und 24 Monaten, je nach den zu erlernenden Aufgaben und dem Lerntempo von Mensch und Hund.
Diabetikterwarnhunde können sowohl kleine Hunde, als auch große Hunde sein, die den unterschiedlichsten Rassen angehören. Einerseits muss der Hund ein gewisses Talent mitbringen, mit seiner Nase die Veränderungen beim Menschen feststellen zu können, als auch eine enorme Sensibilität, die für eine Warnaufgabe unabdingbar ist.

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Assistenzhunde für Menschen mit Hörschädigung

Ein Signalhund ist ein speziell ausgebildeter Assistenzhund, der einen Menschen mit einer Gehörlosigkeit auf Geräusche und Gefahren aufmerksam macht. Der Signalhund muss präzise auf die Geräusche trainiert werden, reagiert nicht nur auf Kommandos, sondern soll auch von sich aus aktiv bei Geräuschen agieren, diese Anzeigen und eine vorher erlernte Handlungskette befolgen. So zeigt der Signalhund Alltagsgeräusche wie das Klingeln an der Tür, der Wecker und das Schreien des Babys an, indem er ihn beispielsweise an der Hand stupst und dann zum Geräusch läuft, um seinem Menschen zu zeigen, was das Geräusch ist. Gefährliche Situationen wie ein Feueralarm, die von einem Gehörlosen bei dem üblichen technischen Standard (z.B. in Hotels) nicht bemerkt werden können, zeigt der Signalhund durch das Kommando und sofortiges hinlegen an, damit der Partner weiß, das ist kein normales Geräusch, sondern es Gefahr droht. Außerdem kann der Signalhund beispielsweise lernen, das Nähern eines Autos von hinten durch ein Kommando anzuzeigen, was die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr für den Assistenzhundenehmer deutlich sicherer macht. 
Die Ausbildung erfolgt zum Teil durch den Trainer und zum Teil den Assistenzhundenehmer selbst und dauert zwischen 12 und 24 Monaten, je nach den zu erlernenden Aufgaben und dem Lerntempo von Mensch und Hund.
Signalhunde sind Hunde jeder Größe, Rassehunde und Mischlinge. 

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Autismushunde

Ein Autismushund ist ein speziell ausgebildeter Assistenzhund, der einen Menschen mit Autismus, meist Kinder, vor Gefahren bewahrt, beruhigt und Stereotypen unterbricht. Autismushunde ermöglichen einem Autisten Unabhängigkeit und Selbstvertrauen zu erlangen, sowie den Alltag zu meistern. Zusätzlich unterstützen sie die Eltern im Alltag mit dem autistischen Kind. Das Autismusspektrum ist sehr vielfältig und die Schwierigkeiten im Alltag werden von jedem Betroffenen anders erlebt. Demnach können Autismushunde für eine Reihe von Aufgaben ausgebildet werden, die individuell ermittelt und ausgearbeitet werden. 
Die Ausbildung erfolgt durch den Assistenzhundenehmer (und seiner Familie) selbst und dauert zwischen 12 und 24 Monaten, je nach den zu erlernenden Aufgaben und dem Lerntempo von Mensch und Hund. Vor allem, wenn es um den Einbezug eines Kindes geht, wird die Ausbildung eher 24 Monate dauern, bis die Prüfung abgelegt werden kann.
Ein Autismushund sollte ein mittelgroßer bis großer Hund sein, dessen Gewicht ihm erlaubt seinen Partner aufzuhalten und sich ihm in den Weg zu stellen. Hoch sensible Hunde sind für diese Aufgabe eher ungeeignet.

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Epilepsiehunde

Epilepsiewarnhunde sind Assistenzhunde, die einige Sekunden bis 45 Minuten vor einem epileptischen Anfall den Menschen warnen, indem er beispielsweise durch das Auflegen der Pfote oder Anstupsen einen bevorstehenden Anfall anzeigt. Ein solch spezieller Hund hat beispielsweise gelernt, dass seinen Partner in Sicherheit bringen soll, z. B. indem er ihn von der Straße auf den Bürgersteig oder zu einer Bank bringt. Genauso kann der Epilepsiehund den Betroffenen bei Orientierungslosigkeit davor bewahren, sich in Gefahr zu bringen, bei einem Anfall Hilfe holen, indem sie zu anderen Leuten laufen, einen Notfallknopf drücken, der Hilfsperson Medikamente bringt und auch nach dem Anfall beim Epileptiker bleibt und Nähe gibt. Vor allem durch das dadurch ausgeschüttete Oxytocin kann sich der Assistenzhundnehmer schneller wieder erholen.

Die Ausbildung erfolgt durch den Assistenzhundenehmer selbst und dauert zwischen 12 und 24 Monaten, je nach den zu erlernenden Aufgaben und dem Lerntempo von Mensch und Hund.
Epilepsiewarnhunde können sowohl kleine Hunde, als auch große Hunde sein, die den unterschiedlichsten Rassen angehören. Einerseits muss der Hund ein gewisses Talent mitbringen, mit seiner Nase die Veränderungen beim Menschen feststellen zu können, als auch eine enorme Sensibilität, die für eine Warnaufgabe unabdingbar ist.

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