Willkommen im Ausbildungszentrum für Servicehunde!

„Servicehunde“ ist der allgemeine Begriff für alle Hunde, die Menschen durch speziell erlernte  Aufgaben oder durch ihre Anwesenheit zu mehr Unabhängigkeit, Selbstständigkeit oder Lebensfreude verhelfen. Alle Servicehunde haben etwas gemeinsam: Menschenbezogenheit, Wesensfestigkeit, eine hohe Reizschwelle und sie sind ausgesprochen freundlich gegenüber Menschen.

Dabei werden im Allgemeinen die folgenden Arten unterschieden:


ASSISTENZHUNDE

Assistenzhunde, oder auch Behindertenbegleithunde, sind speziell darauf ausgebildet, einem ihrem Menschen mit Behinderung zu helfen. Um einem bestimmten Menschen mit einer Behinderung helfen zu können, erlernen Assistenzhunde spezielle Aufgaben, welche einem Menschen mehr Aktivität und persönliche Verwirklichung ermöglichen, sein Maß an Partizipation erhöhen und damit das Leben und den Alltag erleichtern oder Sicherheit geben. Wir bilden Assistenzhunde aus für Menschen mit Mobilitätseinschränkung, Hörschädigung, Epilepsie, Diabetes, Autismus sowie psychischen und psychiatrischen Erkrankungen.

THERAPIEHUNDE

Ein Therapiehund ist ein Hund, der einer Person mit einer Beeinträchtigung als seelische Unterstützung dient. Die Aufgabe dieses Hundes ist, durch seine Präsenz Trost und Stabilität im Leben des betroffenen Hundehalters zu spenden. Der Therapiehund wird häufig eingesetzt, wenn eine Familie für ihr mehrfach behindertes Kind wünscht, dass ein Hund dem Kind zu mehr Lebensmut und Selbstbewusstsein verhilft, das Kind jedoch nicht für einen ausgebildeten Assistenzhund in Frage kommt oder die Familie keinen Assistenzhund möchte. Auch bei Menschen mit einer psychischen Erkrankung werden Therapiehunde eingesetzt, um durch ihre Anwesenheit das Leben zu erleichtern.


THERAPIEBEGLEITHUNDE

Ein Therapiebegleithund ist ein Hund, der gemeinsam mit einer Fachperson in deren Arbeitsbereich (z.B. Psychologe, Sozialarbeiter, Ergotherapeut oder Lehrer) deren Arbeit unterstützt und begleitet. Je nach beruflicher Qualifikation des Hundeführers bieten sie gemeinsam Tiergestützte Interventionen, wie Tiergestützte Therapie oder Tiergestützte Pädagogik, an. Der Begriff Therapiebegleithund subsumiert dabei auch die Begrifflichkeiten der Hunde, die in nicht therapeutischen Einsatzfeldern arbeiten, wie beispielsweise in der Schule (auch Schulhund, Pädagogikhund etc. genannt) oder im Kindergarten (auch Kindergartenhund).

BESUCHSHUNDE

Ein Besuchshund ist ein speziell ausgebildeter Familienhund, der zusammen mit seinem Besitzer Einrichtungen wie Krankenhäuser, Altenheime, Kindergärten, Schulen, Justizvollzugsanstalten, Reha-Einrichtungen, Kinderheime und Psychiatrien besucht und der somit vielen Menschen hilft, Freude schenkt und Abwechslung schafft. Der Unterschied zum Therapiebegleithund liegt vor allem in der Zielstellung der tiergestützten Arbeit mit dem Besuchshund, da der Hundehalter nicht aus dem sozialen, pädagogischen oder therapeutischen Bereich kommen und somit das Ziel des Hundeeinsatzes vor allem auf die Steigerung der Lebensqualität abzielt.

 

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Und wer noch auf der Suche nach Tiergestütztem Material ist, kann hier mal gucken:

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