Antrag & Ablauf bei Servicehunde Mitteldeutschland

Wir begleiten Sie transparent und zuverlässig durch den gesamten Prozess – von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Übernahme des Blindenführhund-Teams. Im Fokus stehen Ihre Mobilität und Sicherheit – mit klaren Schritten, verständlichen Anforderungen und persönlicher Betreuung.

Schritt 1 – Erstkontakt

Kontaktieren Sie uns telefonisch oder per E-Mail. Gemeinsam besprechen wir kurz Ihre Situation:

  • Welcher Sehstatus liegt vor?
  • Welche Mobilitätsziele haben Sie?
  • Haben Sie bereits eine Kostenzusage oder läuft der Antrag?

Wir erläutern Ihnen kurz, wie unser Prozess aussieht und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Schritt 2 – Bewerberbogen

Nach dem Erstkontakt erhalten Sie von uns einen Bewerberbogen, den Sie ausgefüllt zurücksenden. Er dient uns zur ersten Einschätzung:

  • Ihre Mobilitäts- und Alltagssituation
  • Wohn- und Lebensumfeld
  • Vorstellungen und Erwartungen an den Führhund

Auf Basis dieser Angaben prüfen wir, ob eine Versorgung in Ihrem Fall grundsätzlich möglich ist.

Schritt 3 – Anamnese & Bedarfsanalyse

In einem persönlichen Termin (vor Ort oder via Zoom) führen wir eine detaillierte Anamnese durch und erarbeiten eine Bedarfsanalyse:

  • Ihre medizinische Vorgeschichte (Sehbehinderung, Mobilitätslage)
  • Tagesablauf, Wege, Herausforderungen
  • Wohn- und Haushaltsbedingungen

Gemeinsam klären wir im Gespräch, ob ein Blindenführhund sinnvoll ist und welche Anforderungen erfüllt sein müssen.

Schritt 4 – Haushalts- und Umfeldprüfung

Damit ein Führhund sicher arbeiten kann, prüfen wir Ihre Wohn- und Umfeldbedingungen. Mögliche Wege:

  • Onlineprüfung via Zoom: Sie führen uns durch Ihre Räume, wir klären zusammen Fragen zur Haltung und Sicherheit
  • Vor Ort: Sie senden uns im Vorfeld Bilder Ihres Haushalts (z. B. vorhandene Räume, Bewegungsfreiheit, Alltagssituation)
    Ziel ist, die Anforderungen der Tierschutz- und Führhundhaltung zu erfüllen – damit später Hund und Mensch optimal zusammenarbeiten können.

Schritt 5 – Einreichung der Genehmigung bei der Krankenkasse

Nach positiver Prüfung Ihres Falls senden wir gemeinsam mit Ihnen alle notwendigen Unterlagen zur Krankenkasse:

  • Bedarfsanalyse
  • Kostenvoranschlag
  • weitere erforderliche medizinische und mobilitätsbezogene Dokumente

Sobald die Krankenkasse die Kostenübernahme genehmigt hat, gehen wir in die Auswahl des geeigneten Hundes und starten mit der Ausbildung.

Schritt 6 – Auswahl des Hundes & Ausbildung

Wir wählen einen Hund aus unserer eigenen Ausbildung/Zucht aus, der optimal zu Ihnen passt. Danach folgt die komplette Ausbildung – nach unseren strengen Kriterien und Qualitätsstandards (Sozialisierung, Grundgehorsam, Führtechniken, Verkehrssicherheit, Mobilität) – bis zum Zeitpunkt der Einschulung.

Schritt 7 – Einschulung & Gespannprüfung

Gemeinsam mit Ihnen führen wir den Hund in Ihr Leben ein (Einschulung). Dann legen Sie mit uns die Gespannprüfung ab – damit Sie und Ihr Hund sicher als Team starten können.

Warum dieser Ablauf sinnvoll ist

  • Sie wissen von Anfang an, welche Schritte auf Sie zukommen.
  • Durch die Anamnese und Haushaltsprüfung gewährleisten wir, dass die Versorgung realistisch und nachhaltig klappt.
  • Wir arbeiten transparent: keine Patenfamilien, keine Undurchsichtigkeiten.
  • Sie bleiben von der Antragstellung bis zur Gespannprüfung in qualifizierter Betreuung.
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