Ausbildungsablauf

Ausbildung vom Welpenalter an (Selbstausbildung)

Wenn Sie sich für die Anschaffung eines Hundes und dessen Ausbildung zum Assistenzhund interessieren, ist es sehr hilfreich, wenn man bereits bei der Auswahl des Welpen darauf achtet, dass er die richtigen Eigenschaften für einen Job als Assistenzhund mitbringt. Dazu wird ein gezielter Eignungstest für die jeweilige Assistenzhundeart direkt beim Züchter vor Ort gemacht.

Daher emphielt es sich, nach einem Beratungsgespräch gemeinsam einen Welpen zu auszusuchen und dann bereits ab der ersten Tag im neuen Zuhause mit einer gezielten Sozialisierung den Hund optimal auf seine zukünftige Aufgabe als Assistenzhund vorzubereiten. Dazu zieht der Welpe direkt beim Assistenzhundnehmer ein und wird durch den Servicehundetrainer von Beginn an begleitet. 

Mit etwa 12 Monaten muss der Hund einen Gesundheitscheck durchlaufen, um sicher zu gehen, dass der Hund physisch der Aufgabe als Assistenzhund gewachsen ist und dem Halter eine Sicherheit zu geben, dass der Hund nicht in den nächsten Jahren aus gesundheitlichen Gründen berentet werden muss. 

Wenn Gesundheitstest und ein erneuter Eignungstest erfolgreich bestanden wurden, kann mit der Spezialisierung begonnen werden. Das heißt nun werden die speziellen Hilfeleistungen, die im Vorfeld gemeinsam mit dem Assistenzhundnehmer besprochen werden, stückweise traininert, bis der Hund diese zuverlässig unter verschiedensten Bedingungen beherrscht.

Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer theoretischen und praktischen Prüfung zum Assistenzhunde-Teams nach den Richtlinien den ADEu (Assistance Dogs Europe).

Die Ausbildung dauert damit durchschnittlich 15 - 24 Monate. Dies variiert nach den Trainingsmöglicheiten des Assistenzhundenehmers, dem Lerneifer des Hundes und der Schwierigkeit und Komplexität der zu erlernenden Aufgaben.

 

Ausbildung eines erwachsenen Hundes (Selbstausbildung)

Wenn Sie bereits einen Hund haben und sich für dessen Ausbildung zum Assistenzhund interessieren, wird nach einem Beratungsgespräch gemeinsam der Hund auf seine Eignung für die gewünschte Aufgabe getestet. Bei dieser Ausbildung lebt der Hund auch weiter bei seinem Besitzer und wird durch ihn traininert und durch den Servicehundetrainer fortan begleitet. 

Des Weiteren muss der Hund einen Gesundheitscheck durchlaufen, um sicher zu gehen, dass der Hund physisch der Aufgabe als Assistenzhund gewachsen ist und dem Halter eine Sicherheit zu geben, dass der Hund nicht in den nächsten Jahren aus gesundheitlichen Gründen berentet werden muss. 

Wenn Gesundheitstest und der Eignungstest erfolgreich bestanden wurden, kann mit der Spezialisierung begonnen werden. Das heißt nun werden die speziellen Hilfeleistungen, die im Vorfeld gemeinsam mit dem Assistenzhundnehmer besprochen werden, stückweise traininert, bis der Hund diese zuverlässig unter verschiedensten Bedingungen beherrscht.

Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer theoretischen und praktischen Prüfung zum Assistenzhunde-Teams nach den Richtlinien den ADEu (Assistance Dogs Europe).

Die Ausbildung dauert damit durchschnittlich 5 - 12 Monate. Dies variiert nach den Trainingsmöglicheiten des Assistenzhundenehmers, dem Lerneifer und dem Trainingsstand des Hundes und der Schwierigkeit und Komplexität der zu erlernenden Aufgaben.

 

Zum Teil fremdausgebildete Hunde

Ergänzend zu der Vorgehensweise bei der Selbstausbildung gibt es die Möglichkeit bzw. die Notwendigkeit, dass der Hund für bestimmte Trainingseinheiten allein mit dem Trainer unterwegs ist oder eine gewisse Zeitspanne beim Trainer lebt und trainiert wird.

Beispielsweise, wenn der Hund, der zukünftig ein PTBS-Assistenzhund werden soll, mit den Aufgaben im öffentlichen Bereich vertraut gemacht werden soll, der Assistenzhundenehmer jedoch aufgrund seiner Beeinträchtigung zu diesem Zeitpunkt einen solchen Ort, wie Bahnhöfe oder Einkaufszentren, nicht besuchen kann. Dann kann und sollte dieser Part vom Trainer übernommen werden.

Die restliche Ausbildung läuft wie so ab, wie in der oben beschriebenen Vorgehensweise der Selbstausbildung.

 

Bereits fertig ausgebildeter Hund (Fremdausbildung)

Bei der Fremdausbildung wird der Hund durch den Servicehundetrainer ausgebildet. Die zu trainierenden Aufgaben werden mit dem Assistenzhundnehmer im Vorfeld oder parallel zur Ausbildung des Hundes besprochen und entsprechend angepasst.

Wenn Gesundheitstest und Eignungstest erfolgreich bestanden wurden, wird im Alter von 12 Monaten mit der Spezialisierung begonnen werden. Das heißt die speziellen Hilfeleistungen werden stückweise traininert, bis der Hund diese zuverlässig unter verschiedensten Bedingungen beherrscht. Wenn der Hund also verstanden hat, was seine Aufgaben sind, wird das Team zusammengeführt. Je nach Möglichkeit geschieht dies stückweise, d.h. der Assistenzhundenehmer trainiert über einige Wochen gemeinsam mit dem Trainer, wobei der Hund noch beim Servicehundetrainer lebt. Andernfalls kann die Einarbeitung des Assistenzhundenehmers auch in einer zwei bis 3 wöchigen Intensivschulung erfolgen, nach der der Hund direkt beim Halter einzieht.

Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer theoretischen und praktischen Prüfung zum Assistenzhunde-Teams nach den Richtlinien den ADEu (Assistance Dogs Europe).

Die Ausbildung dauert damit durchschnittlich 15 - 24 Monate. Dies variiert nach dem Lerneifer des Hundes und der Schwierigkeit und Komplexität der zu erlernenden Aufgaben.



 
 
 
 
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